Praktikum im französischen High-End-Restaurant

Jonas Haring ist Wirtschaftsingenieur für Medizin-& Produktionstechnik. Mit dem DAAD-Stipendium Sprache & Praxis ging er 2014 nach China. Sein Praktikum absolvierte er in einem französischen Restaurant in Peking.

Zurück in Deutschland ist er gerade dabei, sein Trainee-Programm bei Johnson&Johnson Medical abzuschließen. Danach heißt es für ihn „Rückkehr nach China“. Hier wird er für sein Unternehmen im Bereich Sourcing und Produktion tätig sein.

Kann es sein, dass Du es nach knapp zwei Jahren in Deutschland gar nicht erwarten kannst, wieder zurück ins Reich der Mitte zu dürfen?

Man spürt geradezu Deine Vorfreude!

China fasziniert mich seit meinem ersten Auslandsjahr in Taiwan 2006. Für mich sind es vor allem die Geschwindigkeit, die Dynamik, und das Umarmen von Veränderungen, was die Chinesische Gesellschaft ausmachen. Gegen Ende meines Studiums wurde der Wunsch, noch mehr über die Chinesische Kultur zu lernen, immer deutlicher. Ich wollte Auslandserfahrungen in einer Intensität und Ausführlichkeit zu sammeln, wie sie im Rahmen des Studium nicht möglich waren.

Das Graduiertenstipendium Sprache und Praxis in China des DAAD bot dies genau für das Land, welches mich seit meiner Zeit in Taiwan faszinierte. Klar, dass ich mich direkt beworben habe.

Es sind es vor allem die Geschwindigkeit, die Dynamik, und das Umarmen von Veränderungen, was die Chinesische Gesellschaft ausmachen.

Und nun geht es wieder auf gen Osten. Nach einem Trainee-Programm bereite ich mich auf meinen Transfer nach China vor. Und wie ich mich freue, bald wieder Teil dieser dynamischen Welt zu sein.

Wie bewertest Du den Nutzen des Stipendiums für Dich persönlich?

Die Zeit des Stipendiums gab mir die wertvolle Gelegenheit, Peking mit all seinen Vorzügen und Nachteilen, Annehmlichkeiten und Beschwerlichkeiten, intensiv und „von innen“ kennenzulernen. Ausschlaggebend dafür waren natürlich die Sprachkenntnisse, die ich im Rahmen des Stipendiums weiterentwickeln konnte, sowie die Einblicke und Kontakte, die wir durch das intensive Rahmenprogramm erhielten.

Sehr prägend war für mich die Zeit meines Praktikums, das ich in einem französischen High-End-Restaurant absolvierte. Das Stipendium funktioniert unheimlich gut, weil es sich nicht nur um einen intensiven Sprachkurs und ein gut gefördertes Praktikum handelt, sondern weil sehr aktiv die Nähe zur deutschen, lokalen und internationalen Wirtschaft in China geboten wird. Die so hergestellten Kontakte und Einblicke sind unbezahlbar.

Und noch etwas darf man nicht unterschätzen: Es braucht etwas Zeit, um sich in einem neuen Land, einer neuen Stadt, einer neuen Sprache zurechtzufinden. In China ganz besonders. Das SP Programm gibt einem genau diese Zeit.

Das Praktikum im Rahmen des Programms war für mich übrigens besonders wertvoll. Hier hatte ich aufgrund meiner vorher erworbenen Sprachkenntnisse die Gelegenheit, in einem wahrhaft chinesischen Umfeld zu arbeiten und ein deutlich besseres Verständnis von der Chinesischen Gesellschaft zu erhalten.

 

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